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Villa Matilde

Die Wurzeln

Severus, fortis, ardens: Genau so wurde der antike Falerner, der berühmteste Wein der klassischen Literatur bezeichnet. Er ging zu Beginn des 20. Jahrhundert verloren und wurde in den 1970er Jahren in den Weinbergen von Villa Matilde an den Hängen des erloschenen Vulkans von Roccamonfina wieder ins Leben gerufen.

Die tiefe Verwurzelung in der Kultur, Tradition und Geschichte dieses Anbaugebiets bildet die Grundlage der Philosophie dieses Betriebs.

Umweltbewusstes Handeln und Offenheit für Innovation sind hingegen die neuen Stärken.

Fortwährende Forschung und modernste Technologien begleiten die Tradition durch intelligente Innovation und umweltbewusste Dynamiken.

Das Projekt „Emissione Zero“ (Null Emission) entsteht eben aus dem Bedürfnis zu beweisen, dass Wein durch den Einsatz moderner Technologien zur Erzielung eines geringeren Verbrauchs auch mit reduzierten Umweltauswirkungen hergestellt werden kann.

Die Weinberge werden mit einer Stockdichte von 7000 Rebstöcken pro Hektar im Guyot-System erzogen.

Der Wein ist bei Villa Matilde Gegenstand fortwährender Studien zur Ermittlung der Rebsorten, aus denen die ältesten Weine dieser Erde gekeltert wurden. Dies sind beispielsweise die Rebsorte Aglianico, die im antiken Griechenland als Hellenico bekannt war, die Rebsorte Piedirosso, aus der – gemeinsam mit der Rebsorte Aglianico – der Falerno Rosso entsteht und die Rebsorte Falanghina, aus der der Falerno Bianco gekeltert wird. Die Anlehnung an die Vergangenheit wird stets durch Modernisierungen und den Einsatz bahnbrechender Hilfsmittel bereichert. Die Innovation beschränkt sich hier keineswegs auf die Technologie, sondern ist das Ergebnis kreativen Denkens als wahre Stärke dieses Anbaugebiets und seiner Bewohner.

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